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Neues vom VCD Fellbach

Critical Mass Fellbach

Um die Verbesserungen für Fuß- und Radverkehr zu feiern, organisierte am 30. Juni die AG Fellbach Mobil eine Fahrraddemo. Unter dem Motto Radfahren bereichert die Stadt fuhren fast vierzig Fahrräder durch Fellbach, begleitet durch Polizei und Ordnungsamt. Hier ein Foto vom Abschluss im Rathausinnenhof:
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Tadeusz, am 29.06.2017

Fellbach wird fahrradfreundlicher

Nun ist es soweit. Auf der Bahnhofstraße gilt Tempo 30, der Horror-Radweg ist Vergangenheit. Fahrrad und Auto begegnen sich gleichberechtigt auf der Fahrbahn. Am Straßenrand stehen große Infotafeln und informieren noch Mal genau, was Tempo 30 bedeutet.
Es gibt nämlich immer noch Autofahrer, die versuchen, Radfahrende von der Fahrbahn zu hupen. Und Radfahrende, die sich einschüchtern lassen und lieber auf dem Gehweg fahren. Dies ist übrigens für eine Übergangszeit noch zugelassen, allerdings haben Radfahrende Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
Parallel zur Beruhigung der Bahnhofstraße gilt Tempo 30 auch in der Esslinger Straße nördlich der Stuttgarter Straße. Außerdem sind die Theodor-Heuss-, Werner- und die Pestalozzi-Straßen zu Fahrradstraßen umgewidmet. Eine geänderte Vorfahrtregelung und Maßnahmen, die das Zuparken der Kreuzungsbereiche verhindern, machen ein zügiges und sicheres Vorwärtskommen möglich.

Tadeusz, am 08.06.2017

Fahrradklima-Test - Ergebnisse

Die Ergebnisse des Fahrradklimatests 2016 sind nun veröffentlicht. Von den bewerteten fünf Städten im Rems-Murr-Kreis steht Fellbach am besten da, auch wenn die Gesamtnote seit 2014 unverändert ist.
Wir können gespannt sein, wie sich die neuesten Änderungen um die Bahnhofstraße auf die künftigen Bewertungen auswirken. Auf jeden Fall kann man nicht behaupten, die Stadtverwaltung hätte die Bedürfnisse der Radfahrenden nicht auf dem Schirm.
Auswertung für Fellbach (pdf)

Tadeusz, am 23.05.2017

Änderung der StVO

Ab 1. Januar 2017 können Radfahrende die rote Fußgängerampel ignorieren und sich nach der Fahrbahnampel richten, wenn... ja, wann eigentlich?
Die Komplexität der neuen Regelung stellt der Artikel bei Radvehrspolitik sehr gut dar.

Der Gesetzestext sagt:
Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten. Davon abweichend sind auf Radverkehrsführungen die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr zu beachten. An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Rad Fahrende müssen Rad Fahrende bis zum 31. Dezember 2016 weiterhin die Lichtzeichen für zu Fuß Gehende beachten, soweit eine Radfahrerfurt an eine Fußgängerfurt grenzt.(Quelle)

Tadeusz, am 04.01.2017

Umgestaltung Bahnhofstraße beschlossen!

Ende September war es soweit: nach langen Debatten wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass ab Frühjahr 2017 - zunächst vorläufig - die viel­diskutierten Verkehrs­beruhigungs­maßnahmen eingeführt werden.
Es ist eine gute Gelegenheit, beim Fahrradklima-Test des ADFC (Umfrage läuft noch bis Ende November) teilzunehmen. Die Umfrage dauert 10-15 Minuten und ist für die Stadtplaner eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl der Förderungsmaßnahmen.

Hier sind auch die Ergebnisse von 2014 für Fellbach.

Tadeusz, am 08.11.2016

Diskussion um Bahnhofstraße

Der VCD Fellbach appelliert an die Gemeinderäte, zur Sachlichkeit in der Diskussion um die Bahnhofstraße zurückzukehren.
Der Disput um Verkehrsberuhigung in der nördlichen Bahnhofstraße nimmt immer groteskere Züge an. Wir würden es begrüßen, wenn so wichtige Entscheidungen, wie
Stadt- und Verkehrsplanung auf sachlicher Basis diskutiert würden. Ein entsprechender Artikel wurde in der Fellbacher Zeitung am 6. August veröffentlicht.

Ganzer Text der Pressemeldung

Weiterführende Infos

Zusammenfassung. Beim diskutierten Konzept geht es darum, in der nördlichen Bahnhofstraße (ca. 500 m zwischen Eisenbahnlinie und Stuttgarter Straße) Tempo 30 zu verordnen (Durchschnittsgeschwindigkeit tagsüber liegt tatsächlich bei 27 km/h). Das würde erlauben, den Radverkehr auf die Fahrbahn zu verlagern und die gesamte Breite der Gehwege - ohne Radweg - dem Fußverkehr, Auslagen und Cafe-Tischen zu widmen. Um den motorisierten Verkehr - insbesondere Busse - durch viele Radfahrende nicht übermäßig auszubremsen, sollen parallel zur Bahnhofstraße (Theodor-Heuss- und Pestalozzi-Straße) Fahrradstraßen ausgewiesen werden, die auch für Pkw zugelassen wären (so wie die bisher einzige Fahrradstraße in Fellbach, die Pfarrer-Sturm-Straße). Langsame und unsichere Radfahrende (z.B. auf Shopping-Tour) dürften die Gehwege rücksichtsvoll mitbenutzen (Zusatzschild "Fahrrad frei"). Somit würden schnelle Radfahrer auf der Fahrbahn oder in den Fahrradstraßen schnell vorwärtskommen und nur die "langsamen", die von Laden zu Laden fahren, den Gehweg mitbenutzen.
Um einer Verlagerung des motorisierten Verkehrs in die Parallelstraßen entgegenzuwirken, soll die Esslinger Straße auf dem Abschnitt ebenso auf Tempo 30 verlangsamt werden.


Für Interessierte empfehlen wir folgenden Link:
Sitzungen des Gemeinderats - ein Klick auf den Link "Gemeinderat" am 21. Juni öffnet die Tagesordnung. Unter TOP7 findet man alle relevanten Vorlagen zum Thema Verkehrsentwicklungsplan. Hier wird das Konzept erläutert, inklusive der möglichen Konflikte mit Rettungsdiensten.

Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit
Die Polizei warnt: Unangepasste Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen. Eine Beschränkung der Geschwindigkeit - und deren konsequente Kontrolle - bringt erhebliche Sicherheitsvorteile. Als Nebeneffekt führt sie zu Reduzierung des Lärms und der Luftschadstoffe. Eine häufig befürchtete Beeinträchtigung der Verkehrsleistung tritt meistens kaum ein, denn der Verkehr verflüssigt sich - gleichmäßiges Tempo 30 statt Stop-And-Go mit Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h.



Tadeusz, am 08.08.2016

Nord-Ost-Ring wieder in Planung

Der vom VCD, ebenso wie von Umweltverbänden und den GRÜNEN schon immer kritisierte Nord-Ost-Ring (in Fellbach sind alle Parteien gegen das Projekt), würde kaum Entlastung im Stuttgarter Kessel oder nennenwerte Vorteile für die lokale Wirtschaft bringen. Gleichzeitig würde diese autobahnähnliche Straße durch das Schmidener Feld unsere Naherholungsgebiete, beste Ackerflächen und zahlreiche Naturreservate und wertvolle Biotope zerstören. Aus dem Grund ist das Projekt schon vor Jahren, nach heftigen Protesten umliegender Kommunen, eingefroren und schließlich vom Verkehrsminister Winne Hermann endgültig gestoppt worden.
Nichtsdestotrotz hat Bundesverkehrsminister Dobrindt auf Druck von Lobbyisten, deren Namen verheimlicht werden
(siehe dazu Blog von Matthias Gastel), das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der bis 2030 gelten soll, wieder aufgenommen.
Man kann den aktuellen Stand der Projekt-Beschreibung (Projekt-Dossier) vom Server des BMVI direkt herunterladen.
Bis zum 2. Mai 2016 können Sie Stellung nehmen zum Entwurf des BVWP 2030 und zu den einzelnen Massnahmen. (Nachtrag: dieser link ist inzwischen deaktiviert).

Die ARGE Nord-Ost e.V. macht hierzu eine öffentliche Informationsveranstaltung in Fellbach am Freitag, 22.4., um 19:30 im Saal der Stadtwerke (Ringstrasse 5, 70736 Fellbach).
Weitere Veranstaltungen zum BVWP finden in Stuttgart statt:
Am 16. April in den Geschäftsräumen des VCD, Tübinger Str, sowie
Am 20. April im Regierungspräsidium, Ruppmannstr. 21.

Tadeusz, am 15.04.2016

Grün auf Anforderung

Wer kennt sie nicht, die Induktionsschleifen vor Ampeln. Fährt ein Kfz auf, schaltet die Ampel auf grün. Ist man als Radler spät unterwegs und es fahren kaum noch Autos, dann hat man die Wahl: so lange vor der Ampel stehen, bis ein Auto kommt, oder regelwirdig über die Kreuzung zu fahren.
Es ist leichter über "Rüpel-Radler" zu schimpfen, die Regeln missachten, als eine Infrastruktur zu bauen, die ihre Bedürfnisse berücksichtigt.
Die dänische Stadt Aarhus testet in einem Pilotprojekt Sensoren, die auf RFID-Chips in den Speichen reagieren und dem Radverkehr eine grüne Welle verpassen. Die Kosten sind unwesentlich, der Komfortgewinn immens. So hofft die Stadt, mehr Verkehr auf Räder zu verlagern.
Mehr Info...

Tadeusz, am 28.01.2016


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