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Neues vom VCD Fellbach

Umgestaltung Bahnhofstraße beschlossen!

Ende September war es soweit: nach langen Debatten wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass ab Frühjahr 2017 - zunächst vorläufig - die viel­diskutierten Verkehrs­beruhigungs­maßnahmen eingeführt werden.
Es ist eine gute Gelegenheit, beim Fahrradklima-Test des ADFC (Umfrage läuft noch bis Ende November) teilzunehmen. Die Umfrage dauert 10-15 Minuten und ist für die Stadtplaner eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl der Förderungsmaßnahmen.

Hier sind auch die Ergebnisse von 2014 für Fellbach.

Tadeusz, am 08.11.2016

Diskussion um Bahnhofstraße

Der VCD Fellbach appelliert an die Gemeinderäte, zur Sachlichkeit in der Diskussion um die Bahnhofstraße zurückzukehren.
Der Disput um Verkehrsberuhigung in der nördlichen Bahnhofstraße nimmt immer groteskere Züge an. Wir würden es begrüßen, wenn so wichtige Entscheidungen, wie
Stadt- und Verkehrsplanung auf sachlicher Basis diskutiert würden. Ein entsprechender Artikel wurde in der Fellbacher Zeitung am 6. August veröffentlicht.

Ganzer Text der Pressemeldung

Weiterführende Infos

Zusammenfassung. Beim diskutierten Konzept geht es darum, in der nördlichen Bahnhofstraße (ca. 500 m zwischen Eisenbahnlinie und Stuttgarter Straße) Tempo 30 zu verordnen (Durchschnittsgeschwindigkeit tagsüber liegt tatsächlich bei 27 km/h). Das würde erlauben, den Radverkehr auf die Fahrbahn zu verlagern und die gesamte Breite der Gehwege - ohne Radweg - dem Fußverkehr, Auslagen und Cafe-Tischen zu widmen. Um den motorisierten Verkehr - insbesondere Busse - durch viele Radfahrende nicht übermäßig auszubremsen, sollen parallel zur Bahnhofstraße (Theodor-Heuss- und Pestalozzi-Straße) Fahrradstraßen ausgewiesen werden, die auch für Pkw zugelassen wären (so wie die bisher einzige Fahrradstraße in Fellbach, die Pfarrer-Sturm-Straße). Langsame und unsichere Radfahrende (z.B. auf Shopping-Tour) dürften die Gehwege rücksichtsvoll mitbenutzen (Zusatzschild "Fahrrad frei"). Somit würden schnelle Radfahrer auf der Fahrbahn oder in den Fahrradstraßen schnell vorwärtskommen und nur die "langsamen", die von Laden zu Laden fahren, den Gehweg mitbenutzen.
Um einer Verlagerung des motorisierten Verkehrs in die Parallelstraßen entgegenzuwirken, soll die Esslinger Straße auf dem Abschnitt ebenso auf Tempo 30 verlangsamt werden.


Für Interessierte empfehlen wir folgenden Link:
Sitzungen des Gemeinderats - ein Klick auf den Link "Gemeinderat" am 21. Juni öffnet die Tagesordnung. Unter TOP7 findet man alle relevanten Vorlagen zum Thema Verkehrsentwicklungsplan. Hier wird das Konzept erläutert, inklusive der möglichen Konflikte mit Rettungsdiensten.

Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit
Die Polizei warnt: Unangepasste Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen. Eine Beschränkung der Geschwindigkeit - und deren konsequente Kontrolle - bringt erhebliche Sicherheitsvorteile. Als Nebeneffekt führt sie zu Reduzierung des Lärms und der Luftschadstoffe. Eine häufig befürchtete Beeinträchtigung der Verkehrsleistung tritt meistens kaum ein, denn der Verkehr verflüssigt sich - gleichmäßiges Tempo 30 statt Stop-And-Go mit Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h.



Tadeusz, am 08.08.2016

Nord-Ost-Ring wieder in Planung

Der vom VCD, ebenso wie von Umweltverbänden und den GRÜNEN schon immer kritisierte Nord-Ost-Ring (in Fellbach sind alle Parteien gegen das Projekt), würde kaum Entlastung im Stuttgarter Kessel oder nennenwerte Vorteile für die lokale Wirtschaft bringen. Gleichzeitig würde diese autobahnähnliche Straße durch das Schmidener Feld unsere Naherholungsgebiete, beste Ackerflächen und zahlreiche Naturreservate und wertvolle Biotope zerstören. Aus dem Grund ist das Projekt schon vor Jahren, nach heftigen Protesten umliegender Kommunen, eingefroren und schließlich vom Verkehrsminister Winne Hermann endgültig gestoppt worden.
Nichtsdestotrotz hat Bundesverkehrsminister Dobrindt auf Druck von Lobbyisten, deren Namen verheimlicht werden
(siehe dazu Blog von Matthias Gastel), das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der bis 2030 gelten soll, wieder aufgenommen.
Man kann den aktuellen Stand der Projekt-Beschreibung (Projekt-Dossier) vom Server des BMVI direkt herunterladen.
Bis zum 2. Mai 2016 können Sie Stellung nehmen zum Entwurf des BVWP 2030 und zu den einzelnen Massnahmen.

Die ARGE Nord-Ost e.V. macht hierzu eine öffentliche Informationsveranstaltung in Fellbach am Freitag, 22.4., um 19:30 im Saal der Stadtwerke (Ringstrasse 5, 70736 Fellbach).
Weitere Veranstaltungen zum BVWP finden in Stuttgart statt:
Am 16. April in den Geschäftsräumen des VCD, Tübinger Str, sowie
Am 20. April im Regierungspräsidium, Ruppmannstr. 21.

Tadeusz, am 15.04.2016

Grün auf Anforderung

Wer kennt sie nicht, die Induktionsschleifen vor Ampeln. Fährt ein Kfz auf, schaltet die Ampel auf grün. Ist man als Radler spät unterwegs und es fahren kaum noch Autos, dann hat man die Wahl: so lange vor der Ampel stehen, bis ein Auto kommt, oder regelwirdig über die Kreuzung zu fahren.
Es ist leichter über "Rüpel-Radler" zu schimpfen, die Regeln missachten, als eine Infrastruktur zu bauen, die ihre Bedürfnisse berücksichtigt.
Die dänische Stadt Aarhus testet in einem Pilotprojekt Sensoren, die auf RFID-Chips in den Speichen reagieren und dem Radverkehr eine grüne Welle verpassen. Die Kosten sind unwesentlich, der Komfortgewinn immens. So hofft die Stadt, mehr Verkehr auf Räder zu verlagern.
Mehr Info...

Tadeusz, am 28.01.2016

Nord-Ost-Ring spukt wieder herum

Ende letzten Jahres hatte das Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage des grünen Abgeordneten Matthias Gastel überraschenderweise erklärt, dass es den Bau eines Nordostrings um Stuttgart prüft. Pläne für eine solche Verbindung zwischen der B 27 nördlich und der B 29 östlich von Stuttgart waren eigentlich längst gestoppt und vom grünen Landes-Verkehrsminister Hermann von der Liste der vorgesehenen Baumaßnahmen herausgenommen worden.
Aufgrund intransparenter Lobbyaktivitäten hat die Bundesregierung den umstrittenen Nord-Ost-Ring wieder in die Liste der Maßnahmen aufgenommen, ohne vorher die Landesregierung Baden-Württembergs zu konsultieren oder gar zu informieren. Namentlich nicht genannte „Mandatsträger“ hätten wiederholt „auf die verkehrliche Notwendigkeit des Vorhabens hingewiesen“.
Die Straße wird drei- bis vierspurig geplant. Die Kosten werden auf 209,2 Millionen Euro gerechnet, also mehr als doppelt so teuer wie im Jahr 2003, bevor die Planungen eingestellt wurden.
Welche weiteren „Geschenke“ Minister Dobrindt für uns bereithält, lässt sich noch nicht absehen. Die Veröffentlichung seines Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans verzögert sich um weitere Monate.

Mehr Details sind dem Schriftwechsel von Matthias Gastel (MdB) mit der Bundesregierung zu entnehmen:

Antwort der Bundesregierung auf Schriftl. Frage Nordostring

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage zu B29 Nordostumfahrung

Tadeusz, am 04.01.2016

Per Rad zum Bad

Wie kommt man gut zum Kombibad?
Die IG „Sicheres Radfahren in Fellbach“ erkundete unterschiedliche Verbindungen zwischen Oeffingen und dem Kombibad F3. Aus den meisten Gegenden Oeffingens und Schmidens kann man gut, entspannt und bei relativ wenig Verkehr zum Bad radeln.
Streckenbeschreibung

Tadeusz, am 23.07.2015

Keine Stuttgarter Verhältnisse?

Die konservativen Kräfte in Fellbach kritisieren "einseitige Förderung des Radverkehrs auf Kosten der Autofahrer" und fordern:
Keine Stuttgarter Verhältnisse in Fellbach!

Auch wir wollen keine Stuttgarter Verhältnisse. Wir richten unseren Blick lieber auf Kopenhagen. Wie Fahrradförderung gemacht wird - und was sie bewirkt - kann man dort am besten abgucken:

Zum Image-Film

Tadeusz, am 25.02.2015

Neue Landesbauordnung

Am 5. November 2014 beschloss der Landtag eine Novelle der Landesbauordnung – für mehr Barrierefreiheit, mehr Platz für Fahrräder, weniger Zwang zum Autostellplatz und eine generelle Erleichterung des Antragsverfahrens.
Das Land trage mit der Novellierung gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung, so Verkehrsstaatssekretärin Gisela Splett in der abschließenden zweiten Lesung der LBO-Novelle im Landtag.
Dem veränderten Mobilitätsverhalten der Bürger will man beispielsweise entsprechen, indem für Neubauten die Schaffung zweier Abstellplätze für Fahrräder pro Wohnung vorgeschrieben wird – bei gleichzeitigem Entfallen des Zwangs für mindestens einen Auto-Abstellplatz.
Mehr zur LBO

Tadeusz, am 15.12.2014


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